Informationen außerhalb der MA10

NEU=> FAQs – Dienstrecht Corona der Stadt Wien

Websites

https://www.puls4.com/Puls24/videos/HIGHLIGHTS/Paedagogin-fordert-einheitliche-Regeln-fuer-Kindergaerten-811485

https://schautv.at/warum-eigentlich/schutzmassnahmen-kindergarten-paedagogen-wollen-einheitliche-regeln/400834241

https://www.akhwien.at/default.aspx?did=145712

https://coronavirus.wien.gv.at/site/alltag-mit-kindern/

https://www.younion.at/cms/C01/C01_0.a/1342629006541/home/schutz-fuer-kindergarten-personal-und-bundesrahmengesetz

https://www.wien.gv.at/bildung/kindergarten/index.html

https://www.bmafj.gv.at/Services/News/Coronavirus/Corona-Familienhaerteausgleich.html

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DOWNLOAD PDF – Broschuere-Umgang-Coronakrise-Familien-Kinder
DOWNLOAD PDF – Information_Corona_Familienhärteausgleich
DOWNLOAD PDF – Formular_Ansuchen_Corona_Familienhärteausgleich
DOWNLOAD PDF – Richtlinien_Corona_Familienhärteausgleich
DOWNLOAD PDF – COVID Hotlines und Homepages
DOWNLOAD PDF – COVID-19: Wie Sie häusliche Isolation und Quarantäne gut überstehen

Mails

younion: Hören Sie auf das Kindergarten-Personal, Herr Minister!

Keine Ratschläge aus dem ministeriellen Elfenbeinturm, kommen Sie vor Ort!

Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) hat sich zu den Kindergärten in der momentanen Corona-Krise geäußert – und für großen Unmut beim Personal gesorgt. So richtete er etwa aus, dass Kinderbetreuungseinrichtungen „wie gewohnt“ weiterlaufen sollen. Er gab auch den Ratschlag, in den Garten zu gehen: „Elementarpädagogen seien es gewohnt, viel Zeit mit den Kindern im Freien zu verbringen, das sollen sie auch weiterhin tun.“

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Liebe Alle!

Im Anhang das aktualisierte COVID-19-Basis-Präventionskonzept der Dienstgeberin zu Eurer Information. Neu ist insbesondere Kapitel 4 (Seiten 14 bis 16) – die Vorgangsweise bei der „Corona-Ampel“. Im Gegensatz zur Bundesregierung darf in unserem internen Ampelsystem des Magistrats der Stadt Wien von einer strukturierten, einheitlichen und vor allem verständlichen Vorgangsweise ausgegangen werden.

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Tag der Frauengesundheit

Seit 1987 macht der am 28. Mai stattfindende „Internationale Aktionstag für Frauengesundheit“ (International Day of Action for Women´s Health) auf die Bedeutung der psychischen und physischen Gesundheit, aber auch auf die Gewalt an Frauen aufmerksam. Unter dem Motto „Our health, our rights, our lives“ unterstützen weltweit zahlreiche Menschen- und Frauenrechtsorganisationen diesen Aktionstag.

Gerade die Corona Krise hat uns die Wichtigkeit und Vergänglichkeit unserer Gesundheit bewusstgemacht. Aber auch in Zeiten, in denen keine Pandemie wütet, ist es wichtig auf sein Wohlbefinden und seine Gesundheit zu achten. Wien bietet mit vielen Veranstaltungen, Messen und Informationen ein breites Spektrum zum Thema Frauengesundheit (Früherkennung von Brustkrebs, Schwangerschaft, Wechseljahre, …). Ebenso ist die jährliche Vorsorgeuntersuchung zu einem Must-have geworden. Es muss uns jetzt noch gelingen bei psychischen Krankheiten einen normalen Umgang zu erlangen. Nur, weil man eine Krankheit nicht sieht, ist sie nicht weniger schlimm. Schauen wir deshalb gemeinsam auf uns und unsere Gesundheit.

Christa HÖRMANN
Bundesfrauenvorsitzende

Judith HINTERMEIER
Bundesfrauenreferentin

Betreff: younion-Meidlinger: Corona-Testings der Stadt Wien sind Erfolg der Sozialpartnerschaft

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ORIGINALARTIKEL: https://www.krone.at/2145368

Unterschiede bei der Maskenpflicht, Unterschiede bei der Gruppengröße, Unterschiede bei den Öffnungszeiten, Unterschiede bei den Hygienemaßnahmen – in Österreichs Kindergärten herrscht laut Gewerkschaft weiterhin Verwirrung und Verunsicherung, sowohl bei den Eltern als auch bei den Beschäftigten. Die Vertreter von younion sprachen am Mittwoch von einem „Kindergarten-Chaos“ und starteten eine Online-Umfrage, um sich einen besseren Überblick über die Situation der Betroffenen zu verschaffen. Die Ergebnisse will man kommende Woche präsentieren.Artikel teilen

Jedes Bundesland, jede Gemeinde, jeder Betreiber habe sein eigenes Maßnahmenpaket in der Corona-Krise geschürt, bringen die younion-Gewerkschafter ihre Kritik auf den Punkt. „Das hat bis jetzt so weit geführt, dass in der einen Gemeinde die Kinder beim Haupteingang von einer Kollegin mit Maskenpflicht empfangen werden, aber nur ein paar Kilometer weiter die Kinder so wie bisher in die Gruppe kommen, als wäre nie etwas gewesen“, schildert Judith Hintermeier, younion-Bundesfrauenreferentin.

Virus schert sich nicht um Landes- und Gemeindegrenzen
Zuvor hatten bereits die Vertreter des Berufsverbands ÖDKH das Fehlen eines klaren Plans bei den Kindergärten kritisiert. „Das sagt eigentlich der gesunde Menschenverstand, dass es hier einheitliche Regelungen braucht. Das Virus schert sich nicht um Landes- und Gemeindegrenzen, es braucht die besten, von ExpertInnen entwickelte Maßnahmen, um alle in den Kindergärten gleich gut zu schützen“, ist auch younion-Bundesfrauenvorsitzende Christa Hörmann von der Notwendigkeit eines landesweit gültigen Plans überzeugt.

„Das geht an der Realität vorbei und es droht dadurch völliges Chaos“, hatte am Dienstag bereits Oberösterreichs younion-Landesvorsitzende Christian Jedinger gegenüber der „Krone“ die Landes-Verordnung zur Öffnung der Kindergärten scharf kritisiert. Dort ist einerseits davon die Rede, dass die Kinderzahl reduziert werden soll und Kinder zu Hause betreut werden sollen. Andererseits wird schon im nächsten Absatz verordnet, dass für alle Kinder – unabhängig der Situation der Eltern – die Betreuungsangebote sicherzustellen und anzubieten sind.

Unterschiedliches Vorgehen in den Bundesländern
Wie ein Rundruf gezeigt hat, haben diverse Länder zusätzliche Empfehlungen zum Erlass des Bildungsministeriums bzw. den darauf basierenden Verordnungen gegeben. Generell angeraten wird das Vermeiden von Stauungen beim Eintreffen und Abholen der Kinder, dagegen wird auf verstärkte Reinigung von Räumlichkeiten und Gegenständen sowie das Einhalten der allgemeinen Hygieneregeln zur Eindämmung des Coronavirus gesetzt (Abstandhalten wo möglich, regelmäßiges Lüften, häufiges Händewaschen, Hustenetikette).

Um einen Überblick über das landesweite Kindergarten-Chaos zu bekommen, hat younion deshalb auch eine Online-Umfrage gestartet, die noch bis kommenden Dienstag läuft. „Ich kann aber jetzt schon sagen, dass Hunderte Beschäftigte aus dem Bereich der Elementarpädagogik und der Horte teilgenommen haben. Die Ergebnisse werden ein klarer Auftrag an die Politik sein!“, so Hintermeier.

Betreff: Dienstrechtsänderung wegen COVID-19 vom 29.04.2020

ANHANG: Information der MD-PR 20200429

Liebe Alle!

Im Anhang findet Ihr noch die heutige Aussendung der MD-PR.

Mit lieben Grüßen
Manfred Obermüller

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Obermüller
Vorsitzender der Hauptgruppe 1

Betreff: Information weitere Vorgangsweise COVID-19 Risikogruppe

ANLAGE: Information_MD_PR_COVID_19_Risikogruppe_20200423.pdf

Liebe Alle !

Wie bereits heute Vormittag angekündigt, übermittle ich euch im Anhang das Informationsschreiben der MD-PR bezüglich der weiteren Vorgangsweise wegen der COVID-19 Risikogruppe, welches wieder in bewährter sozialpartnerschaftlicher Weise zustande gekommen ist. Im Gegensatz zu anderen Städten und Gemeinden beweist hier die Stadt Wien wie immer hohe Handschlagqualität.

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Betreff: Kindergarten Online-Umfrage

Liebe Kolleginnen! Liebe Kollegen!

Ich hoffe, dass es euch allen gut geht und dass ihr gesund seid.

Wie ihr die letzten Wochen vielleicht mitbekommen habt, herrscht in den Kindergärten Österreichs durch die unterschiedlichsten Regelungen Chaos.

Aus diesem Grund bitten wir alle Kolleginnen und Kollegen aus der Elementarpädagogik und den Horten um Mithilfe. Wir haben eine (anonyme) Online-Umfrage erstellt. Um ein möglichst genaues Stimmungsbild aus ganz Österreich zu erhalten bitten wir euch dieses Mail bzw. den unten stehenden Text weiterzuleiten.

Ihre Meinung ist gefragt:

Füllen Sie bitte die (anonyme) Online-Umfrage aus. Über den unten stehenden Link kommen Sie direkt zum Fragebogen.

www.younion.at/kindergartenumfrage

Mit gewerkschaftlichen Grüßen

Judith Hintermeier
Bundesfrauenreferentin der younion _ Die Daseinsgewerkschaft

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
ÖGB
younion _ Die Daseinsgewerkschaft
Bundesfrauenabteilung
1090 Wien, Maria-Theresien-Straße 11
Tel.: +431 31316 83704
mailto: judith.hintermeier@younion.at
mailto: Frauen@younion.at
URL: http://www.younion.at

ÖGB-ZV-Nr.: 576439352
DVR-Nr.: 0046655
ATU: 16273100
DUNS: 30027018

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Wir vertreten 150.000 Mitglieder in mehr als 200 verschiedenen Berufen. Sie arbeiten in Städten, Gemeinden, den Bereichen Kunst, Medien und Sport oder als atypisch Beschäftigte.

cid:image001.png@01D5F87A.53304AB0

Betreff: Infoschreiben der MD-PR vom 16.4.2020

ANLAGE: Infoschreiben MD-PR 20200416

Liebe Alle !

Es vergeht kein Tag an dem nicht mit Hochdruck sozialpartnerschaftlich daran gearbeitet wird, COVID-19-Maßnahmen der Bundesregierung so umzusetzen, damit dienstrechtlich Klarheit geschaffen wird. Wie immer ein besonderer Dank an Frau Personaldirektorin Dr.in Martina Schmied und insbesondere an Martina Feurer, die uns diese im Vorfeld verhandelten Aussendungen auch zur Verfügung stellen. Ich übermittle euch auch den diesbezüglichen Link auf der Seite der MD-PR https://www.intern.magwien.gv.at/web/mprgdl/faq-dienstrecht

Die Eckpunkte der Aussendung sind:

  • Dienstfreistellungen aufgrund von Vorerkrankungen, Gravidität oder Risikoalter – bis auf Widerruf Verlängerung bis 24.4.2020
  • Dienstleistungsverzicht in Bereitschaft – weitere Vorgangsweise
  • Wiederaufnahme der Lehrlingsausbildung ab 4.5.2020 – Vorgangsweise

Unsere Informationen könnt ihr in gesammelter Form natürlich auch unserer Homepage unter www.hg1.at entnehmen.

Bitte passt auf euch auf, tragt eure MNS-Masken und gesund bleiben.

Liebe Grüße
Manfred Obermüller

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Obermüller
Vorsitzender der Hauptgruppe 1

Logo_younion_Die Daseinsgewerkschaft_HG1

Zelinkagasse 4, 2.Stock, Top 3
1010 Wien


t. 01/4000/83712
f. 01/4000/99/83712
e. manfred.obermueller@wien.gv.at 
h. www.younion.at
h. www.hg1.at

ZVR Nr.: 576439352
ATU: 16273100 

younion_JguG_mailsig_700x80pix

Wir vertreten 150.000 Mitglieder in mehr als 200 verschiedenen Berufen.
Sie arbeiten in Städten, Gemeinden, den Bereichen Kunst, Medien und Sport oder als atypisch Beschäftigte.

Betreff: FAQ´s Dienstrecht Corona, Pressekonferenz der Bundesregierung

ANHANG:
FAQ_Dienstrecht_Corona_07042020
Pressekonferenz Bundesregierung 20200414

Liebe Alle !

Guten Morgen aus der Hauptgruppe 1.

Die gestrige Pressekonferenz der Bundesregierung hat nicht viel neues gebracht, aber beim Ansturm auf manche seit gestern wieder geöffnete Geschäfte, macht man sich schon so seine Gedanken.

Ich erlaube mir Euch die von der MD-PR aktualisierte Version der „FAQ Corona“ zu übermitteln. Ebenso die Zusammenfassung der Pressekonferenz vom 14.4.2020 (Danke an Angela Lueger!).

Danke für Euren unermüdlichen Einsatz im Sinne unserer Kolleginnen und Kollegen. Wir werden Euch sehr zeitnah berichten, wie es weitergehen wird. Ein geplantes „Hochfahren“ bzw. eine Rückkehr zum „normalen Betrieb“ kann nur unter klar definierten Rahmenbedingungen erfolgen. Gerade in Bereichen mit intensivem KundInnenverkehr werden strenge Sicherheits- und Schutzmaßnahmen notwendig sein. Auch hier steht die Hauptgruppe 1 in ständigem Austausch mit der Dienstgeberin. Vieles wird anders werden müssen und erfordert auch ein Umdenken bei unseren Kolleginnen und Kollegen. (z.B. Online Terminvergaben, erweitertes Onlineangebot, …)

Aber gerade wie wir bisher diese Krise gemeistert haben, stimmt mich zuversichtlich, dass wir es gemeinsam auch in eine „neue Normalität“ und im einen oder anderen Bereich in eine neue Form der Arbeitswelt schaffen werden.

Bitte bleibt gesund und alles Gute!

Liebe Grüße
Manfred Obermüller

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Obermüller
Vorsitzender der Hauptgruppe 1

Zelinkagasse 4, 2.Stock, Top 3
1010 Wien

t. 01/4000/83712
f. 01/4000/99/83712
e. manfred.obermueller@wien.gv.at 
h. www.younion.at
h. www.hg1.at

ZVR Nr.: 576439352
ATU: 16273100 

Wir vertreten 150.000 Mitglieder in mehr als 200 verschiedenen Berufen.
Sie arbeiten in Städten, Gemeinden, den Bereichen Kunst, Medien und Sport oder als atypisch Beschäftigte.

Betreff: younion Aktion #esgehtumsganze

Liebe Kolleginnen,
liebe Kollegen!

In schwierigen Zeiten, wie derzeit, ist der Gemeindedienst der Stadt Wien mit allen seinen Bediensteten ein Garant für die Wiener Bevölkerung. Das möchte die younion _ Die Daseinsgewerkschaft jetzt zeigen und bildlich dokumentieren!

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Betreff: Weitere Vorgangsweise ab 2020_04_14

ANLAGE: Infoschreiben_2020_04_07.pdf

Liebe Kolleginnen,
liebe Kollegen!

Ich darf Euch die neuesten und sehr wichtigen Informationen aus der Hauptgruppe 1 übermitteln.

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Bei uns geht´s jeden Tag ums Ganze!

In den letzten Tagen zeigte sich, welchen Stellenwert eine gut funktionierende
Daseinsvorsorge hat. Gerade in Krisenzeiten kristallisiert sich heraus, welche
Bereiche für die Systemerhaltung notwendig sind.
Wir erleben gerade verstärkte Einschränkungen des öffentlichen Lebens – erste
Bereiche wurden geschlossen und es ändert sich Tag für Tag die Situation.
Gleichzeitig erleben wir jedoch, dass manche Bereiche so notwendig für den
Herzschlag der Stadt sind, dass sie nicht einfach zugesperrt werden können.
Das stellt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Wien – unsere
Kolleginnen und Kollegen – vor besondere Herausforderungen. Nicht überall ist
es möglich im „Homeoffice“ zu arbeiten oder kann den angeratenen
Sicherheitsabstand zu anderen Menschen einhalten.
Gerade in Kindergärten und Horten arbeitet man ganz nah mit Menschen. Die
Kolleginnen und Kollegen, die auf unsere Kleinsten Acht geben sind
unverzichtbar, um beispielsweise das Gesundheitswesen am Laufen zu halten.
Sie alle leisten einen wichtigen, wertvollen und entscheidenden Beitrag in
dieser schwierigen Zeit – nicht nur jetzt, sondern Tag für Tag.

Die Frauenabteilung der younion _ Die Daseinsgewerkschaft setzt sich dafür
ein, dass Kolleginnen und Kollegen nicht einem unnötigen Risiko ausgesetzt
werden und notwendige Schutzmaßnahmen bereits ergriffen wurden.
Wir wollen stets das Beste für Sie alle und sind für Sie da. Gerade jetzt ist es
wichtig den Zusammenhalt zu stärken. Jede und jeder Einzelne ist ein wichtiger
Teil der Gesellschaft, der Stadt Wien, der younion. Vielen Dank für Ihren
unermüdlichen Einsatz in dieser herausfordernden und außergewöhnlichen
Zeit. Passen Sie alle gut auf sich auf und bleiben Sie gesund.

Christa HÖRMANN
Bundesfrauenvorsitzende

Judith HINTERMEIER
Bundesfrauenreferentin

Sollten Sie Fragen haben, so sind wir jederzeit für Sie erreichbar!!!

Tel: 01/31316/83705
E-Mail: frauen@younion.at

Verordnung des Magistrates der Stadt Wien zur Eindämmung der Ausbreitung des neuarti­gen Coronavirus (SARS-CoV-2) in Bezug auf den Betrieb von Kindergärten und Kinder­tagesstätten

Auf Grund des § 18 Epidemiegesetz 1950, BGBl. Nr.186/1950 idF BGBl. I Nr. 37/2018, wird in Durchführung des Erlasses des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Kon sumentenschutz betreffend Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung von SARS-CoV-2 vom 13. März 2020, GZ 2020-0.180.200, verordnet:

§ 1.

Ziel ist es, die Kinderdichte im Kindergarten sowie die Anzahl der Sozialkontakte allgemein zu reduzieren; es sollen möglichst viele Kinder zu Hause betreut werden. Eine Betreuung durch Großeltern sollte keinesfalls gefördert werden. Personen über 65 Jahren gelten als besonders gefährdet, schwer an einer Infektion mit SARS-CoV-2 zu erkranken.

 § 2.

(1) In der Zeit vom 18. März 2020 bis zum Ende der Osterferien (inkl. 14. April 2020) bleiben Kindergärten geöffnet, um Betreuungsangebote insbesondere für jene Kinder, deren Eltern bzw. Erziehungsberechtigten beruflich unabkömmlich sind bzw. die keine Möglichkeit einer Betreuung zu Hause haben, sicherzustellen.

(2) Zum Personenkreis der Eltern und Erziehungsberechtigen, die beruflich unabkömmlich sind, zählen jedenfalls:

-Ärztinnen/Ärzte sowie weiteres medizinisches und Gesundheitspersonal,
-Psychiaterinnen/Psychiater,
– Psychologinnen/Psychologen,Psychotherapeutinnen,
-Pflegepersonal,
– Personal von Blaulichtorganisationen,
-Mitglieder von Einsatz- und Krisenstäben,
-Personen, die in der Versorgung tätig sind: Angestellte in Apotheken, Supermärkten und öffentlichen Verkehrsbetrieben,
-Mitarbeiterinnen der Produktion und Verarbeitung von Lebensmittel,
-Reinigungspersonal,
-Kindergartenpädagogisches Personal (inklusive der Bereiche Sonderkindergartenpäda­gogik, Hortpädagogik, Sonderhortpädagogik),
-Kindergartenassistenzpersonal,
-Kindergruppenbetreuungspersonal,
-Tageseltern,
-Sozialpädagogisches Personal,
-Freizeitpädagoginnen/Freizeitpädagogen,
-Schulwartinnen/Schulwarte,
-Sozialarbeiterinnen/Sozialarbeiter,
-Personal in Sozialbetreuungsberufen,
-Journalistinnen/Journalisten,
-Alleinerzieherinnen/Alleinerzieher.

§ 3.

Die Kindergartenleitung hat umgehend die Eltern und Erziehungsberechtigten über die notwendigen Maßnahmen zu informieren und die Meldungen zum Kindergartenbesuch sowie zur häuslichen Betreuung entgegenzunehmen. Das Betreuungsangebot kann von den Eltern flexibel in Anspruch genommen werden. Die Betreuungsdauer am Kindergar-tenstandort richtet sich nach den üblichen Öffnungszeiten.


§ 4.

Diese Verordnung tritt mit ihrer Kundmachung in Kraft und mit Ablauf des 14. April 2020 außer Kraft.

Download (nicht mit Sofair-App möglich)

In den letzten Stunden ist es trotz der von der Bundesregierung vorgegebenen Ausgangsbeschränkungen in vielen Ämtern der Stadt zu Menschenansammlungen gekommen. Aus gegebenem Anlass bittet die Wiener Stadtverwaltung um Einhaltung dieser Vorgaben und Rücksichtnahme und veröffentlich dazu einen dringenden Appell des Bürgermeisters der Stadt Wien, Dr. Michael Ludwig:

Liebe Wienerinnen und Wiener,

es sind schwere Zeiten, die wir gerade erleben und mitmachen – viele Menschen leben in Sorge um sich und ihre Mitmenschen. Das verstehe ich, wir alle möchten vermeiden, dass uns eine mögliche Ansteckung mit dem Corona-Virus trifft. Darum sage ich, halten Sie sich an die Vorgaben und Regelungen der Bundesregierung – seien Sie achtsam mit sich und Ihren Nächsten.

Und auch weil ich nun verstärkt davon höre, dass viele Menschen die Gelegenheit der Ausgangsbeschränkung nutzen wollen, Ihre Amtswege jetzt in aller Ruhe zu erledigen – in den Bezirksämtern gibt es teilweise Schlangenbildungen – so auch in den Spitälern, weil viele gesundheitliche Fragen haben.

Ich sage es mit aller Deutlichkeit: Riskieren Sie nicht Ihr Leben und das Leben all jener, die sich im Dienste der Öffentlichkeit engagieren. Bleiben Sie zu Hause und gehen Sie nur in wirklich dringenden und unablässigen Situationen auf ein Amt – überlegen Sie: die nächsten 14 Tage wird so gut wie alles auf Notbetrieb geschalten – daher ist es außer in absoluten Notfällen auch nicht notwendig, dass Sie jetzt ein Amt oder eine Behörde besuchen. Sie können, sobald Entwarnung gegeben ist, auch dann alle Ihre Erledigungen machen – und riskieren damit nicht, jemandes und Ihre Gesundheit. Vielen steht auch die Möglichkeit der telefonischen und Online-Beantragung zur Verfügung.

Seien Sie vernünftig – bleiben Sie zu Hause – alles, was Sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt zum Leben brauchen, wird Ihnen gegeben: Lebensmittelgeschäfte haben offen, Strom, Wasser, Gas, Müllabfuhr und Öffis – ganz abgesehen davon, dass die Einsatzkräfte, Spitäler und Betreuungseinrichtungen, rund um die Uhr für Sie verstärkt da sind. Die Kindergärten und Schulen stehen mit Betreuungsangeboten sofern es nicht anders geht, ebenfalls zur Verfügung.

Liebe Wienerinnen und Wiener, es sind schwere Zeiten, die wir gerade erleben: ich bitte Sie zum Schutze aller: Gefährden Sie sich nicht selbst und andere und halten Sie sich bis auf Weiteres an diese strikten Vorgaben. Alles Gute und bleiben Sie gesund.

Ihr Michael Ludwig, Bürgermeister der Stadt Wien

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